Sicherheitsbeauftragte

Sicherheitsbeauftragte unterstützen Vorgesetzte (verantwortliche Personen) bei den Maßnahmen und Aufgaben im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie informieren und beraten ihre Kollegen und Kolleginnen über den sicheren Umgang mit Maschinen und Arbeitsstoffen, achten auf den Zustand der Schutzeinrichtungen und informieren die Vorgesetzten über sicherheitstechnische Mängel. Sie nehmen an Betriebsbegehungen und Unfalluntersuchungen teil.

Für ihre Kollegen und Kolleginnen sind sie Ansprechpartner und beraten zu Themen des Arbeitsschutzes.

Die Funktion als Sicherheitsbeauftragte*r ist ehrenamtlich. Sicherheitsbeauftragte haben keine Verantwortung für die ihnen übertragenen Aufgaben hinsichtlich dieser Funktion.

Anzahl der Sicherheitsbeauftragten

Die Anzahl der benötigten Sicherheitsbeauftragten ist in § 20 der DGUV Vorschrift 1 "Grundsätze der Prävention" geregelt. Kriterien für die Anzahl der Sicherheitsbeauftragten sind:

  • Im Unternehmen bestehende Unfall- und Gesundheitsgefahren, diese ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung;
  • Räumliche Nähe der zuständigen Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten;
  • Zeitliche Nähe der zuständigen Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten;
  • Fachliche Nähe der zuständigen Sicherheitsbeauftragten zu den Beschäftigten;
  • Anzahl der Beschäftigten.

 

Bestellung von Sicherheitsbeauftragten

Die Voraussetzungen und ein Antragsformular für die Bestellung von Sicherheitsbeauftragten finden Sie unter: 

http://www.uni-kiel.de/fm/de/a-b-g/arbeitsschutz-und-erste-hilfe/bestellung-von-sicherheitsbeauftragten
 

Informationen

Detaillierte Informationen über die Befähigung, Aufgaben, Rechte und Pflichten sowie die Rechtsgrundlagen nach SGB VII finden Sie in der Informationsschrift "Sicherheitsbeauftragte" (211-042) der DGUV / Ausgabe März 2017:

http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=26611