Arbeitsunfall, Dienstunfall, Wegeunfall

Arbeits- und Wegeunfälle

Erleiden Angestellte oder Studierende während einer versicherten Tätigkeit einen Unfall, ist dies ein Arbeitsunfall.

Der Arbeitsunfall ist laut Sozialgesetzbuch VII als „zeitlich eng begrenztes, von außen auf den Körper schädigend einwirkendes Ereignis“ definiert.

Versicherte Tätigkeiten sind auch Fahrten zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte, wenn Angestellte oder Studierende den direkten Weg zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte fahren.

Sie können von diesem Weg abweichen, um

  • Kinder in den Kindergarten, der Schule oder in fremde Obhut zu geben oder
  • mit anderen Berufstätigen oder Versicherten gemeinsam ein Fahrzeug zu nutzen.

 

Wann muss eine Unfallanzeige ausgefüllt werden?

Wenn ein Arbeits- oder Wegeunfall eine Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen oder den Tod einer/eines Angestellten oder einer/eines Studierenden zur Folge hat.

 

Dienstunfälle (Beamtinnen und Beamte)

Der Dienstunfall ist laut § 34 des Beamtenversorgungsgesetz Schleswig-Holstein "ein auf äußere Einwirkung beruhendes, plötzliches, örtlich und zeitlich bestimmbares, einen Körperschaden verursachendes Ereignis, das in Ausübung oder infolge des Dienstes eingetreten ist".

Als Dienst gelten auch Fahrten zwischen der Wohnung/Unterkunft und der Arbeitsstätte, wenn der unmittelbare (direkte) Weg genommen wird. Von diesem darf in vertretbarem Umfang abgewichen werden, um

  • Kinder in den Kindergarten, der Schule oder in fremde Obhut zu geben oder
  • mit anderen berufstätigen Personen gemeinsam ein Fahrzeug für den Weg nach und von der Dienststelle zu nutzen.

 

Wann ist ein Dienstunfallprotokoll auszufüllen?

Bei einem Dienstunfall ist immer ein Dienstunfallprotokoll auszufüllen und der/dem zuständigen Sachbearbeiter*in in der Personalabteilung zuzusenden.

Weitere Informationen und Vordrucke zu Unfallanzeigen und dem Dienstunfallprotokoll finden Sie unter  Unfallanzeigen